Trailrunning-Rucksack

Wie wählt man einen Trailrunning-Rucksack?

Beim Trailrunning muss man in der Regel zusätzliche Sicherheitsausrüstung mitnehmen sowie sich selbst verpflegen und versorgen können, denn es wird nicht immer ein Geschäft oder Café entlang des Weges zu finden sein, wenn man gerade hungrig oder durstig ist, und man kann nicht schnell mal in einen Bus oder ein Taxi einsteigen, weil einem kalt oder man umgeknickt ist... Man muss ein paar Basics dabeihaben. Schnell wird deutlich, dass das mit gutem Laufequipment weitaus komfortabler ist, man zufriedener sein wird, sich schneller bewegt und sich beim Traillauf sicher fühlt. Es gibt viele Varianten von Laufrucksäcken mit unterschiedlicher Positionierung der Trinksysteme, unterschiedlichem Fassungsvermögen, einer anderen Positionierung der zugänglichen Fächer sowie Zahl der Fächer usw. Nachfolgend haben wir einige Tipps zusammengestellt, die bei der Auswahl des für dich am besten geeigneten Rucksack helfen. Wir haben im Laufe der Jahre viele Informationen von Team RaidLight-Sportlern unterschiedlichen Niveaus gesammelt, die uns erzählt haben, was sie mögen und was sie wollen. Hier beraten die Profisportler Nathalie MAUCLAIR (doppelte Weltmeisterin und Siegerin der UTMB und der Diagonale des Fous) und Joël Archer (Botschafter und aktives Mitglied von Team RaidLight).

Unsere eigens fürs Laufen entwickelten Produkte kann man sich auf der RaidLight-Website oder direkt in einem Geschäft ansehen.



Zu beachten bei der Auswahl eines Laufrucksacks/-weste

Es gibt viele Varianten von Laufrucksäcken und -westen. Das Angebot kann etwas überwältigend sein, aber genau darum sollte es eben auch möglich sein, genau DEN zu finden, den man braucht. Nachfolgend ein paar Hinweise, die man bei der Auswahl beachten sollte.

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Sollte man den Rucksack vor dem Kauf mal ausprobieren?

Im Idealfall, ja. Dann könnte man die Features und die Passform des Rucksacks testen. Das ist jedoch oft nicht möglich. RaidLight Rucksäcke und Laufwesten sind aber äußerst flexibel konzipiert. Wenn man sie also vor dem Kauf nicht ausprobieren kann, sollte man sich einfach an die verfügbaren Informationen (Größentabelle, Featureliste, Videos usw.) halten, um den Passenden auszuwählen.



 

PORTE-BIDONS
FLÜSSIGKEITSVOLUMEN

Je nach der Strecke, auf der man laufen oder trainieren wird, muss das benötigte Flüssigkeitsvolumen berücksichtigt werden. Vor einem Rennen oder einer neuen Trainingsstrecke sollte man die Zahl der Verpflegungsstationen und die Entfernungen zwischen ihnen bzw. die Standorte der Geschäfte usw. überprüfen, wo man auftanken kann. Auf diese Weise kann man das Gewicht seines Verpflegungs- und Flüssigkeitsbedarfs optimieren. Damit die Packsäcke vielseitig einsetzbar sind, ist es in den meisten Fällen ausreichend, wenn zwei (Trink-)Flaschen à 600 ml in den Rucksack passen. Je nach Distanz oder Temperatur braucht man aber mehr. Man kann, wenn man will, immer eine zusätzliche (Trink-)Flasche oder auch ein Trinksystem hinten im Rucksack unterbringen. Dies ist bei Bedarf bei allen RaidLight-Rucksäcken und -Westen möglich, aber man sollte sich immer vergewissern, dass die verwendete Flasche bzw. das Reservoir auch tatsächlich in den Rucksack hineinpasst! Man bedenke auch, dass jeder zusätzliche Liter Flüssigkeit auch gleich ein Kilo zusätzliches Gewicht bedeutet...

WAHL DES VOLUMENS


Das Fassungsvermögen des Rucksacks bzw. der Laufweste insgesamt ist ein entscheidender Faktor. Man sollte einen auswählen, der groß genug für die zu laufenden Distanzen und für all die Items ist, die man mitnehmen möchte (vielleicht braucht man einen 12-Liter-Rucksack für ein 50-km-Rennen und nur einen 3-Liter-Rucksack für ein 100-km-Rennen je nach Wetter, Zahl der Verpflegungsstationen, der obligatorischen Ausrüstung...). Es ist nicht immer möglich, nur einen Rucksack zu haben, der alles abdeckt; und hat man einen größeren Rucksack, ist der im Nu vollgestopft, auch wenn man das nicht alles braucht! Für die meisten Trailläufe bieten Rucksäcke oder Laufwesten mit einem Fassungsvermögen von 3 bis 12 Litern genau das, was man braucht.



Fächer

Natürlich sind Fächer nützlich, wenn man an sein tägliches Leben und all die "kleinen Dinge" denkt, die man unbewusst in verschiedene Fächer steckt (Hose, Jacke, Tasche usw.). Warum sollte man beim Trailrunning auf Fächer verzichten? Innerhalb des RaidLight-Sortiments gibt es Rucksäcke und Laufwesten mit unterschiedlich vielen und unterschiedlich positionierten Fächern. Bei den vorne oder seitlich Positionierten kommt man schnell und einfach an seine Sachen. Durch Unterteilung des Hauptfachs kann man seine Sachen so organisieren, wie man will. Manchmal sorgen kleine Details für große Unterschiede. Wir verstehen das.



Gewicht des Rucksacks

Wir können es nicht oft genug betonen: Achte auf das Gewicht deines Laufrucksacks. Dieser Aspekt ist entscheidend, wenn man effizient sein möchte. Aber was nützt es, sich Gedanken über die Optimierung des Gewichts der mitzuführenden Items zu machen, wenn man das Gewicht des Rucksacks selbst nicht miteinkalkuliert. Man sollte das Gewicht jedes einzelnen Items berücksichtigen. Selbst diejenigen, die eher ungern rechnen, werden dieser simplen Theorie zustimmen: Je schwerer der Rucksack, desto mehr muss man tragen! Selbst mit gutem Training kann dieses Detail auf den letzten Kilometern eines Rennens einen großen Unterschied machen und … schwerwiegende Konsequenzen haben.



Accessoires

Obwohl es kein essentielles Kriterium ist, ist es ratsam, sich alle kleinen Features des/der ausgewählten Rucksacks/Laufweste anzusehen. Man benötigt mindestens eine sicheres Fach, in dem man Schlüssel, Brieftasche oder bestimmte Dokumente aufbewahren kann. Bei manchen Rennen muss man eine obligatorische Ausrüstung wie z.B. eine Trillerpfeife dabeihaben. RaidLight-Rucksäcke und -Westen haben dieses Feature standardmäßig miteingebaut. An die Handhabung der Stockhalterung an unseren Rucksäcken gewöhnt sich in Nullkommanichts. Aber achte darauf, dich nicht mit "nutzlosen" Gadgets zu überladen!!

Es kann nützlich sein, einen langlebigen Rucksack auszusuchen, weil man dann lange Freude daran haben kann. Auch das Gurtsystem zur Anpassung an den Körper kann wichtig sein bei der Entscheidungsfindung. Wir haben einfache, intuitive und schnell verstellbare Systeme für mehr Komfort und Benutzerfreundlichkeit.



Ratschläge und Tipps von Team RaidLight-Mitgliedern

Alle Trailrunner sind sich einig, dass ein guter Rucksack nach wenigen Kilometern nicht mehr fühlbar ist, er sollte zu einem "Teil von dir" werden. Damit das möglich ist, solltest man ihn testen und sich die Zeit nehmen, ihn richtig einzustellen. Dein Rucksack ist dein wichtigster Partner, also solltest du sicherstellen, dass du vor der Anschaffung alle Antworten auf deine Fragen dazu bekommst. Man sollte sich aber auch nicht allzu sehr den Kopf zerbrechen, RaidLight hat sich schon viele Gedanken gemacht, damit du die besten Rucksäcke und Laufwesten angeboten bekommst, die zu deinen Anforderungen passen.



 

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Welche(r) RaidLight-Rucksack/Laufweste passt zu mir?

Wie du vielleicht schon bemerkt hast, hat RaidLight unterschiedliche Laufgürtel, -rucksäcke und -westen entwickelt, um alle Rucksack-Optionen abzudecken. Hier eine Übersicht unserer verschiedenen Serien:



 

TRINKGÜRTEL

TRINKGÜRTEL


Die von uns angebotenen Trinkgürtel stellen eine ideale Lösung fürs Training und kurze Rennen dar. Sie erlauben einem, ein Minimum an Ausrüstung mitzunehmen (eine leichte Jacke, Essen, Schlüssel, Telefon etc.), aber man kann noch immer seine Stöcke daran befestigen, wenn nötig. Die Vorteile eines Gürtels gegenüber einem Rucksack liegen darin, dass bei Hitze der gesamte Körper gut belüftet bleibt. Kurz gesagt, Trinkgürtel sind gut für das absolute Minimum, mehr kann man damit aber nicht mitnehmen.



 

LAUFRUCKSÄCKE – XP-SERIE

LAUFRUCKSÄCKE – XP-SERIE


Die XP-Serie bietet eine Reihe von Rucksäcken, die für alle Trailrunner geeignet sind. Anatomisch geformte Schultergurte mit vielen Verstellmöglichkeiten. Diese Rucksackserie eignet sich für Läufer, die gerne ein Trinksystem hinten im Rucksack tragen. Die Serie umfasst drei Modelle: 4, 8 und 14 Liter. Diese decken alles von kürzeren Trainingseinheiten bis hin zu Ultra-Rennen ab. Jedes Modell verfügt über zahlreiche Fächer zum Organisieren deiner Ausrüstung (bis zu 13 Fächer beim 14-Liter-Modell).



LAUFWESTEN – ULTRA LEGEND-SERIE
LAUFWESTEN – ULTRA LEGEND-SERIE

Die für die unterschiedlichen Bedürfnisse entwickelten Laufwesten der Ultra Legend-Serie sind mit 5, 12, 20 und 30 Liter Volumen erhältlich. Sie alle haben ein großes, hinteres Fach, wo man so viel Ausrüstung wie möglich verstauen kann. Die vielen seitlichen und hinteren Fächer bieten viel Stauraum. Im hinteren Fach können Trinksysteme untergebracht werden, aber dazu sind vor allem die vorderen Fächer an den Schultergurten gedacht, in die sich feste Flaschen wie unsere R-Go-Flasche gut hineinschieben lassen. Benötigt man zusätzlichen Stauraum, kann man es auch mit unserem 4-Liter Front-Pack-System (nicht bei der 5-Liter-Version) erweitern. Die Ultra Legend-Laufwesten sind hoch auf dem Rücken positioniert und schmiegen sich am Oberkörper an, sodass sich die Hüften frei bewegen können. Bei allen Modellen gibt es unten ein "Notfallfach", auf das man auch unterwegs zugreifen kann, ideal für den schnellen Zugriff auf eine Jacke oder zur Aufbewahrung bestimmter obligatorischer Items! Damit man schnell drankommt, ist die Stockhalterung waagerecht, quer über die vorderen Flaschenfächer positioniert.



 

LAUFWESTEN – RESPONSIV-SERIE

LAUFWESTEN – RESPONSIV-SERIE


Diese Serie wurde in Zusammenarbeit mit unseren Profisportlern entwickelt, um eine Laufweste anzubieten, die quasi wie fürs Siegertreppchen gemacht ist. Ein unverzichtbares Item, wenn man seine Rennen ernst nimmt. Die Responsiv-Laufwesten sind mit 3, 10, 18 und 25 Liter Volumen erhältlich. Ein Modell, das für alle größere Rennen auf der ganzen Welt entwickelt wurde. Wenn jedes Gramm zählt, verwendet man am besten die für genau seine Distanz entwickelte Weste. Hergestellt in 3 Größen (XS, S/M und L/XL) mit Stretchmaterial, elastischen Riemen und genau einstellbaren Einstellrädchen kann jeder die perfekte Passform für seinen Körper und seine Körpergröße einstellen. Responsiv-Laufwesten haben alle notwendigen Features ohne unnützen Schnickschnack: zwei Brustgurte mit Trillerpfeife, 4 Stretch-Fronttaschen für weiche oder harte Flaschen und genügend Stauraum für Nahrung und andere Items, die man unterwegs benötigt, horizontale und vertikale Stockhalterung vorne und hinten sowie mit Trinksystemen kompatibel.

 





Unsere Zusammenfassung:

Serie

Kurze Beschreibung

Erhältliches Volumen

Trinkgürtel

Trinkgürtel sind praktisch für das absolut Notwendigste, aber mehr kann man darin nicht mitnehmen.

Gürtel

Laufrucksäcke – XP-Serie

Cleveres Design, diese Rucksack-Serie ist sehr vielseitig und gut ausgestattet: Trinksystem-kompatibel, viele Reißverschlussfächer, Stockhalterung am Hüftgurt und hinten am Rucksack.

4, 8 und 14 Liter

Laufwesten – Ultra Legend-Serie

Mit einer großen Auswahl an Volumen deckt die Ultra Legend-Serie alles ab vom einfachen Trail über ein Ultra-Rennen bis hin zum Mehrtagesrennen und ist auch perfekt für Fastpacking, leichtes Langstrecken-Trekking und hilft bei nicht unterstützten Fastest-Known-Time-Läufen.

5, 12, 20 und 30 Liter

Laufwesten – Responsiv-Serie

Die ultimative Leistung. Eng anliegende Passform, leichteste Weste für erhältliche Volumengrößen. Bewährte Rennsieger.

3, 10, 18 und 25 Liter



Ratschläge und Tipps von Team RaidLight-Mitgliedern

Nathalie Mauclairs Rat: „Achte darauf, dass dein Rucksack gut sitzt, vor allem um Scheuern und Geschaukel zu vermeiden! RaidLight-Rucksäcke sind die perfekte Antwort darauf.“

Joël Archers Meinung: "Ich denke, der 10-Liter-Responsiv ist perfekt: stabil, komfortabel, gutes Volumen, sehr leicht, einfach. Sehr effektiv!"



 

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Welches Volumen für welche Strecke?

Trailrennen werden in der Regel nach ihrer Streckenlänge unterteilt: kurz (bis Halbmarathon), lang (Marathon), Ultra (viele sagen, dies beginnt wirklich ab 50 Meilen / ca. 80 km...). Man braucht die richtige Ausrüstung für die jeweilige Distanz und das jeweilige Laufgelände, ohne sich zu überladen oder zu wenig mitzunehmen! Hier einige Erläuterungen, was einen normalerweise erwartet.



 

 

COURSE NATURE

KURZES TRAILRENNEN


Obwohl es bei diesen Rennen nützlich sein kann, einen Rucksack, eine Laufweste oder einen Trinkgürtel zu haben, sind diese in der Regel nicht notwendig, es sei denn, es gibt keine Verpflegungsstationen. Es kann nützlich sein für mehr Flüssigkeit, wenn es heiß ist, oder für eine zusätzliche Jacke, wenn es kalt ist, oder zum Verstauen eines Caps und der Handschuhe nach dem Aufwärmen, einfach ein Platz, um sein Telefon und seine Schlüssel unterzubringen. Aber man wird nicht allzu weit von der Zivilisation entfernt laufen.



 

TRAIL COURT

KURZES BERG-TRAILRENNEN


Je nach Vorlieben und Gewohnheiten bevorzugen manche Läufer einen einfachen Trinkgürtel, während andere lieber einen Rucksack oder eine Laufweste tragen. Die als "kurz" bezeichneten Trails stellen einen aufgrund des Geländes immer noch auf die Probe, es gibt weniger Verpflegungsstationen und die Strecken liegen weiter von besiedelten Gebieten entfernt. Es wird also wichtig sein, etwas Flüssigkeit und Nahrung mitzunehmen. Außerdem gibt es dabei eine obligatorische Ausrüstungsliste für die Sicherheit (darüber informiert der Veranstalter). Man sollte immer so leicht wie möglich unterwegs sein, ohne sich in Gefahr zu bringen. Man sollte sicherstellen, dass man alles Nötige dabeihat. Generell eignen sich 3 bis 10 Liter Volumen gut für diese Art von Rennen, die Responsiv-Serie ist dafür sehr beliebt.



 

TRAIL LONG

LANGE RENNEN


Je länger die Strecke, desto schneller kann das berühmte "Zusatzgewicht" sich nachteilig auswirken. Vergiss nie, dass alles, was man in seine Tasche steckt, ein Gewicht hat! Sei streng mit dir selbst, um nur die notwendige Ausrüstung und genügend Flüssigkeit und Energie für zwischen den Verpflegungsstationen mitzunehmen. Aber man sollte daran denken, dass man weit von Hilfe entfernt ist. Also sollte man in den Bergen nicht an Kleidung sparen. Wieder einmal sind die 3- und 10-Liter-Responsiv-Laufwesten perfekt für diese Distanzen.



 

TRAIL ULTRA

ULTRA (ÜBER 50 MEILEN / CA. 80 KM)


Entsprechend zur Distanz muss man mehr mitnehmen, vielleicht sind die Verpflegungsstationen weiter auseinander, die Liste der obligatorischen Ausrüstung wird detaillierter sein. Man wird in einem Gelände weit ab der Zivilisation laufen und muss für alle Eventualitäten gewappnet sein. Die Minimalisten unter euch können vielleicht mit dem 3-Liter-Responsiv auskommen, aber dafür muss man schon viel Erfahrung haben, da jeder Quadratmillimeter ausgelastet sein wird. Für alle anderen sind die 10- bis 18-Liter-Versionen unserer Laufwesten und Rucksäcke empfehlenswert.



Ratschläge und Tipps von Team RaidLight-Mitgliedern

Nathalie Mauclairs Rat: „Man sollte sich nicht überladen, damit schneidet man sich nur ins eigene Fleisch (was für einen Trailrunner ziemlich bedauerlich ist)! Halte deine Ausrüstung leicht, aber packe es auch so ein, dass alles leicht zugänglich ist.“

Joël Archers Meinung: "Nimm nur das Minimum mit, damit du nicht zu viel Gewicht hast. Wähle den Rucksack passend zur obligatorischen Ausrüstung."



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Was sollte man im Rucksack haben und wo verstaut man es genau?

Man kann sich für eine Hochleistungs-Laufweste entscheiden, aber wenn man seine Ausrüstung nicht richtig einpackt, kann man sie nicht effizient nutzen. Hier folgen einige Tipps, um das Einpacken zu perfektionieren.



Packen des Rucksacks: Wie und wo man einzelne Elemente verstaut

YWahrscheinlich ist dir mittlerweile klar, dass das zu tragende Gewicht wichtig ist, aber es ist auch äußerst wichtig, das Gewicht gleichmäßig zu verteilen, um kein Ungleichgewicht zu erzeugen. Darüber hinaus muss man alles je nach wahrscheinlicher Nutzung verstauen: Die am ehesten benutzten Items sollten leicht zugänglich sein, um Zeit zu sparen. Wenn man ein Trinksystem hinten im Rucksack einsetzt, sollte es als Erstes gefüllt eingesetzt werden (sonst passt es vielleicht nicht mehr!). Ganz unten sollte man Items verstauen, die man eher nicht brauchen wird (die Wettervorhersage ist gut, also wasserdichte / zusätzliche Kleidung usw.), darüber packt man ein, was man eventuell braucht (Cap, Brille, Windschutz, Stirnlampe usw.) und zu guter Letzt nutzt man die vorderen oder leicht zugänglichen hinteren Fächer, um die Sachen zu verstauen, die man definitiv brauchen wird (Trinksysteme vorne, Nahrung/Energie, Routenkarte, Kamera, Telefon usw.). Natürlich sollte man die Nutzung des Stauraums an seine persönlichen Bedürfnisse und die Witterungsverhältnisse anpassen!



 

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WOHIN MIT DEN STÖCKEN?

RaidLight versucht, den Bedürfnissen aller Benutzer gerecht zu werden. Daher haben wir mehrere Aufbewahrungssysteme für unsere Rucksäcke und Laufwesten entwickelt. Die Responsiv-Reihe hat z.B. ein horizontale Halterung auf Brusthöhe, da es die die schnellste und effektivste Möglichkeit ist, seine Stöcke schnell zu verstauen und darauf zugreifen zu können. Andererseits will man sie vielleicht ganz aus dem Weg haben und dann kann man sie mithilfe von Kompressionsgummis hinten am Rucksack befestigen.

WIE MAN DEN RUCKSACK TRÄGT


Man sollte den Rucksack erst beladen und dann anziehen. Auf diese Weise kann man den Rucksack unter echten Nutzungsbedingungen ausprobieren und einstellen. Bei der Responsiv-Laufweste stellt man zunächst die vorderen Riemen ein, um die Position der Schultergurte zu bestimmen. Je nach persönlicher Vorliebe stellt man sie weiter oder enger ein. Dann kann man die Passform mit den Freelock-Mikroverstellern an den Seiten einstellen, denn dadurch klebt der Rucksack schließlich wie eine Klette an einem! Wenn der Rucksack wackelt, sitzt er zu locker, wenn es am Rücken zieht, ist er wahrscheinlich zu straff eingestellt. In beiden Fällen kann man die Rucksackeinstellungen während des Laufens schnell nachjustieren, um das Wackeln oder die Enge zu verringern. Nicht vergessen, dass man auf das Freelock-System beim Einstellen nicht viel Druck ausüben muss. Jeder einzelne Läufer hat einen einzigartigen Körper und seine eigenen Vorlieben. Mit den Feineinstellungen sollte dieser Rucksack jedem passen, man muss nur die entsprechenden Einstellungen vornehmen.



Gibt es am Renntag noch etwas zu beachten?

Welche Items man verstaut und wo kann je nach Jahreszeit oder sogar von einen Tag auf den anderen variieren. Faktoren wie Wetter, Distanz, Gelände oder die Häufigkeit der Verpflegungsstationen während des Rennens beeinflussen die Packweise. (Nicht vergessen, KEIN Laufrucksack ist wasserdicht, sodass leichte Trockentaschen zum Schutz bestimmter Gegenstände nützlich sein können!). Man sollte sich immer vergewissern, dass der Rucksack nach dem Beladen richtig eingestellt ist und ihn passend zu den Bedingungen einpacken. Während des Rennens steht man unter Zeitdruck, also sollte man darauf achten, dass man in der Eile nichts fallen lässt, wenn man etwas aus dem Rucksack holt (wir sagen es nur, weil wir das schon alles erlebt haben...).



Ratschläge und Tipps von Team RaidLight-Mitgliedern

„Es ist wichtig, eine Liste zu machen, um dafür zu sorgen, dass man die gesamte obligatorische Ausrüstung sowie alle zusätzlichen, persönlich benötigten Items fürs Rennen einpackt. Und beim Training sollte man sich überlegen, die gleichen Sachen zu tragen. Packe alles geordnet ein und achte darauf, den Rucksack nicht zu überladen und das Gewicht gleichmäßig zu verteilen. Nicht vergessen, die am meisten gebrauchten Gegenstände in leicht zugänglichen Fächern zu verstauen. Man sollte mindestens 2-3 Mal unter "Rennbedingungen" mit voll beladenem Rucksack trainieren, damit man prüfen kann, ob alles so funktioniert, wie man es sich wünscht und man sich dabei wohlfühlt. Zu guter Letzt sollte man nicht nur mit einem vollen Rucksack trainieren, sondern während des Trainings auch die zusätzliche Nahrung/Getränke konsumieren, um auch die Rennbedingungen bezüglich der Veränderung des Rucksackgewichts zu reproduzieren.“



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